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Salvador de Bahia
- Sehenswürdigkeiten: Im Stadtzentrum steht ein Denkmal für Ludwik Lejzer Zamenhof, den Begründer der internationalen Sprache Esperanto.
Die Altstadt rund um den sogenannten Pelourinho gehört seit 1985 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nach langen Jahren des Verfalls wurde zum Ende des 20. Jahrhunderts behutsam restauriert. Begleitend durch eine starke Polizeipräsenz zur Kriminalitätsbekämpfung wurde das Pelourinho wieder zum attraktiven Touristenziel.
Der Largo do Pelourinho bildet das Herz des Bezirks, der heute kultureller und tourischer Mittelpunkt der Stadt ist. Dort und am Terreiro de Jesus finden sich auch immer Frauen in der typischen baianischen Tracht, welche die weit verbreitete baianische Spezialität „acarajé“ (in Palmöl frittierte und gefüllte Bällchen aus einem Bohnenmuss) verkaufen.
Der Fahrstuhl Elevador Lacerda transportiert etwa 50.000 Passagiere am Tag über die 72 Meter Höhenunterschied zwischen der Altstadt auf dem Pelourinho und dem Stadtteil Comércio in der Unterstadt, wo sich der "Mercado Modelo", einer der ältesten Marktplätze Brasiliens, befindet.
Eine weitere Verbindung zwischen Unter- und Oberstadt wird durch eine Standseilbahn, dem "Plano Inclinado Gonçalves", hergestellt.
Der Palácio Rio Branco, direkt nebem dem Elevador Lacerda war der Sitz des Generalgouverneurs und war somit lange Zeit Machtzentrum des wichtigsten Teils des portugiesischen Kolonialreichs.
Die aus der Kolonialzeit stammende Franziskanerkirche „Nosso Senhor do Bonfim“, am Ende der Bucht „De Todos Os Santos“, beherbergt eine der größten Sammlungen von Azulejos, einer blauen Kachelart mit Darstellungen aus der griechischen Mythologie.
Nicht zuletzt glänzt Salvador durch seine malerischen Strände, beginnend in Barra, mit seinen beiden Festungen, und dem Leuchtturm „Farol da Barra“, in dem sich das Museu Náutico befindet.
Die Küste nördlich von Salvador ist eine touristische Attraktion. Hier kann man sich in Orten wie Praia do Forte, Imbassaí oder Costa do Sauípe vom Stress der Großstadt erholen. Praia do Forte ist auch schon einmal einen ganzen Wochenendausflug wert, um das Fort, welches dem Städtchen seinen Namen gab oder auch das bekannte Schildkröten-Projekt „TAMAR“ zu besichtigen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Naturreservat „Sapiranga“, welches zum Schutz der bereit vom Aussterben bedrohten „Mata Atlântica“, dem typischen Urwald der Küstenregion errichtet wurde.
aDie Küste südlich von Salvador bietet Erholung auf der Insel Itaparica, welche einfach, mit einem kleinen halbstündig ablegenden Bötchen erreicht werden kann und Morro de São Paulo auf der Insel Tinharé.
Die angrenzende Region in Richtung Landesinnere, das „Recôncavo“ bietet ebenfalls interessante Ziele wie die historischen Orte Cachoeira und São Felix, die als Zentrum der bahianischen Tabakindustrie gelten. - Warum Salvador? Salvador ist vor allem für diejenigen ideal, die auf der Suche nach dem extremen Gegensatz zu Europa sind. Unter den größeren Städten Brasiliens ist Salvador die Stadt, die sich am stärksten von der europäischen Kultur unterscheidet. 75% der Bevölkerung Salvadors bzw. Bahias sind dunkelhäutig, was sich auch in der sehr durch den afrikanischen Ursprung geprägten und stets wie in keiner anderen Stadt bewahrten Kultur widerspiegelt. Es ist die Hochburg der Capoeira, der dem Vodun-Kult aus Afrika entsprungenen Candomblé-Religion, die Geburtsstätte des Samba (der hier in einer etwas rustikaleren Form als in Rio getanzt wird) und des Afro-brasilianischen Tanzes, ganz zu Schweigen von den weltweit bekannten zahlreichen Percussion-Gruppen (Wie Olodum, Timbalada) etc. In Salvador fühlen sich vor allem diejenigen wohl, die hinsichtlich anderen Kulturen offen sind und in diese (wenn auch zeitlich begrenzt) eintauchen wollen. Es ist eine Stadt, die zum „Mitmachen“ einlädt. Den Ausgleich zur quirligen Großstadt bieten zahlreiche Tages- oder Wochenendziele zu einigen der schönsten Stränden und Inseln Brasiliens, wo die Energie wieder aufgetankt werden kann.
Die Sprachschule
- Lage: Die Schule befindet sich im Stadtteil Barra, direkt an der Atlantikküste. Es ist ein sicheres Stadtviertel, mit einer sehr guten öffentlichen Verkehrsverbindung zu nahezu allen erdenklichen Orten Salvadors, ohne umsteigen zu müssen. Barra liegt ca. 15 Busminuten vom historischen Stadtzentrum Pelourinho entfernt (zu Fuß ca. 50 Min.) und die gleiche Entfernung zum Mercado Modelo, in der Unterstadt. Es gibt hier zwei Strände (Porto da Barra und Farol da Barra), welche beide zum Baden, und der Strand am Porto da Barra auch richtig zum Schwimmen geeignet sind. Barra zeichnet sich durch zahlreiche Bars und Restaurants aus und hat sich in den letzten zwei Jahren als beliebtes Ausgehviertel entwickelt. Darüber hinaus gibt es ein eigenes Shopping Center über drei Etagen.
- Räumlichkeiten: Die Schule ist auf zwei Etagen verteilt und verfügt über sieben Klassenräume, vier Bäder, einen Tanz-und Capoeira Raum, einen kleinen Hinterhof in der ersten Etage und einen etwas größeren im Erdgeschoss, mit Hängematten, Tisch und Stühlen und Sonnenschirm, ein Sekretariat im zweiten Stock und ein Administrationsbüro im ersten Stock sowie eine Küche. Eine Anzahl von Büchern und Material steht den Schülern zur Verfügung. Darüber hinaus stehen den Schülern Computer mit Internetzugang zur Verfügung. Am Nachmittag können die Schüler sich auch in einen der Räume oder im Hinterhof setzen, um zu lernen.
- Freizeitprogramm: Ausflüge zu regionalen Festen, Schulkino, Workshops zu wichtigen Aspekten der brasilianischen Kultur und Kommunikation, Besuche von typischen Märkten, Fussballspiele, Museumsbesuche, eine Radtour durch Naturschutzgebiet und vieles mehr.






